02.01.2009

Air pad suprise

Top in Form präsentierten sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter bei ihrem Sieg in Hongkong. Für die optimale Rückenschonung ihrer Pferde lag das innovative Air Pad Surprise von der Firma Medical Horse Product (MHP) unterm Sattel. Dahinter verbirgt sich eine Sattelunterlage aus Hightech-Schaum, der die Körperwärme des Pferdes aufnimmt und sich dem Pferderücken wie eine zweite Haut anpasst. Das Reitergewicht wird optimal auf dem Rücken verteilt und absorbiert, das Ergebnis ist eine spürbare Leistungssteigerung der Pferde. Neben der Verringerung von Rückenbeschwerden, Sattelzwang und Druckstellen beim Pferd, werden auch beim Reiter positive Effekte erzielt: Bandscheibenprobleme können deutlich verbessert werden.

Überzeugt vom Air-Pad Surprise ist auch Doppel-Goldmedaillengewinner Hinrich Romeike (Nübbel). Mit seinem Holsteiner Wunderschimmel Marius drehte er in HongKong die erfolgreichsten Parcours seiner Karriere. Seit einigen Monaten verwendet Romeike das Pad beim Springen. Sein Teamkollege Peter Thomsen (Kleinwiehe) hat in den vergangenen zwei Jahren maßgeblich an der Entwicklung des Air-Pad Surprise mitgewirkt und hat das Pad immer mit dabei: „Meine Pferde fühlen sich wohl und gehen locker, und die Sättel liegen auch bei problematischen Rücken besser. Wir reiten damit alle unsere Pferde in Dressur, Springen und Gelände.“

Das Air-Pad Surprise ist in enger Zusammenarbeit mit Spitzensportlern speziell für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferden entwickelt worden. Eine Variante für Westernsättel wird derzeit in Zusammenarbeit mit Oliver Salzmann, einem von Deutschlands erfolgreichsten Westernreitern, entwickelt. Die Ummantelung des Air-Pad Suprise besteht aus einem hochwertigen und strapazier-fähigen Material, das schmutz- sowie wasserabweisend und Fluorcarbon-beschichtet ist (waschbar bis 60°). Das Air-Pad Surprise wird mit einem Schonbezug nach Wahl geliefert. Das Air-Pad Surprise passt unter fast alle gängigen Sattelgrößen und ist in verschiedenen Stärken (25 und 30 mm) erhältlich. Auch individuelle Sonderanfertigungen sind möglich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei € 129,- inkl. Versand, zu bekommen ist er zum Beispiel beim Tierfutter Onlineshop vetpetshop.

Spendenscheck in Höhe von 7.500 Euro

Owlient hat am Mittwoch, den 17. Dezember 2008, im feierlichen Rahmen dem Gut Aiderbichl einen Spendenscheck in Höhe von 7.500 Euro überreicht. Der Spendenerlös resultiert aus einer dreimonatigen Online-Aktion des Spieleentwicklers Owlient.

Gut Aiderbichl wurde im Jahr 2001 in Henndorf bei Salzburg von Michael Aufhauser mit dem Ziel gegründet, Tieren in Not zu helfen. Aktuell werden mehr als 1.000 Tiere, darunter über 400 Pferde, betreut.

Owlient ist Entwickler und Betreiber des erfolgreichen Online-Games howrse.de. Seit September 2008 kooperiert Owlient mit Gut Aiderbichl und fungiert als Pate für zwei der dort lebenden Pferde; dabei übernimmt das Unternehmen für den fünf Jahre alten Hengst Arcado und die über 20 Jahre alte Stute Angela alle anfallenden Unterhaltskosten. An der Unterstützungsaktion für die beiden Tiere konnten sich in einem Zeitraum von drei Monaten auch alle registrierten Spieler von howrse.de beteiligen. Als Spendenerlös wurde ein Betrag von 7.500 Euro erzielt.

Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl, zur Owlient-Aktion: „Wir finanzieren das Gut Aiderbichl in der Hauptsache selbst: durch Eintritte, Merchandising und Tourismus. Außerdem unterstützen uns Tausende von Paten und Förderern. Hier danken wir auch Owlient für die Übernahme einer Patenschaft. Durch die kontinuierlich steigende Anzahl an betreuten Tieren sind wir auch auf Spenden angewiesen. Und wir bedanken uns ausdrücklich bei den Owlient-Spielern für ihre Geldspenden, die einen wichtigen Beitrag leisten, um unsere Tierschutz-Aktivitäten nachhaltig fortführen zu können.“


Frédéric Cremer, Deutschland-Chef von Owlient, ergänzt: „Sehr gerne haben wir die Patenschaft für die beiden Pferde übernommen. Unser Anliegen ist es, ein Online-Spieleangebot mit maximalem Realitätsbezug zu entwickeln. Dass uns als Betreiber eines Pferde-Spiels natürlich auch das Wohl von Tieren generell am Herzen liegt, ist nur konsequent. Wir sind sehr stolz, dass auch unsere Internet-Community diese Initiative mit soviel Engagement unterstützt hat.“

Nach wie vor kann sich die „Howrse“-Gemeinde über die weitere Entwicklung der beiden Pferde, für die Owlient die Patenschaft übernommen hat, auf dem Laufenden halten. Eine direkt in der Box der beiden Tiere installierte Webcam liefert alle drei Sekunden aktuelle Bilder. Die Webcam steht unter dem Link www.howrse.de/arcado zur Verfügung. Momentan liegt die Anzahl der Seitenaufrufe bei rund 250.000. Sobald zwei Millionen Seitenaufrufe erreicht sind, wird Owlient dem Gut Aiderbichl weitere 1.000 Euro zur Verfügung stellen.

Agent Pendergasts neuer fall

Von den Hochebenen Tibets führt sein neuer Fall Agent Pendergast bis in die Unterdecks eines Oceanliners.

Doch bei diesen zwei Orten soll es hauptsächlich bleiben. So können Child und Preston eine Jagd nach einem Mörder in einem relativ begrenzten Rahmen aufbauen. Relativ deswegen, weil die beiden es auch schaffen, dem Leser eine Einsicht in die Dimension ihres fiktiven Oceanliners 'Britannia' zu geben: 2.700 Passagiere, eher wenig, da die Britannia eine hohe Anzahl großflächiger Suiten bietet, und - auch dies dem Luxus geschuldet - 1.600 Besatzungsmitglieder, die jeden Wunsch von den Lippen ablesen, sauber machen, kochen, instandhalten und nicht zuletzt das Schiff in die richtige Richtung am Fahren halten. Das Schiff bietet also Infrastruktur und Wohnraum in Größe einer Kreisstadt. Nur: Eine sehr luxuriöse Kreisstadt mit Klassenschranken.

Der Roman startet hingegen in aller Ruhe, wenngleich in ziemlich lebensfeindlicher Umgebung: Pendergast und sein Mündel Constance Green steigen im Schneesturm und zu Pferde zu einem tibetanischen Kloster auf, einem Pfad folgend, der gegen Ende den Reiter wegen Felsüberhängen zwingt, das Pferd am Zaum zu führen. Warum die beiden dort Erholung suchen, scheint in früheren Pendergast-Romanen begründet. So bleibt für den Preston-Child-Erstleser manch Privates in der Schwebe. Das macht jedoch nichts, es ist schöner, als wenn man in irgendeiner Form eine aufgesetzte Vita der beiden um die Ohren geklatscht bekommt.
Douglas Preston und Lincoln Child spielen mit der mythischen Faszination des Objekts Kloster und setzen mit der Fremdartigkeit der Mönche und der Bauweise noch eins obendrauf: das ursprüngliche, mehr als tausend Jahre alte Kloster, ist nun ein schwer zugänglicher Bereich im Innern des größeren, neueren Baus, gleich einer Matroschka-Puppe. Erst nach vielen Wochen geniesst Pendergast Zutritt in das Innere. Und das nicht ohne Grund: Jemand hat daraus etwas gestohlen...
Preston und Child verteilen ein paar Hiebe bezüglich der Tibet-Problematik, versuchen aber, Buddha sei Dank, nicht ernstlich, sich dem komplexen Konflikt in einem Krimi zu nähern.


Der Rezensent hat keine Ahnung von buddhistischer Erleuchtung oder Meditation, und interessiert sich hierfür nicht sonderlich. Diese Themen ziehen sich durch den Roman. Für Interessierte ist das toll, für den Uninteressierten ist es Ordnung. Man kann an die Erschaffung von Materiellem aus dem Geist glauben oder nicht, Fakt ist, Preston und Child tragen diese Ideen in ihrer üblichen klaren und ruhigen Art vor, sodass man sich einer Faszination nicht verschliessen kann.

Das ist jedoch nicht der Hauptaspekt. Die beiden sind gerade in diesem Buch Meister im Einweben von Anekdötchen in den großen Gang ihres Krimis, mit Charakteren, die eine weitere Bedeutung im Roman haben können aber nicht müssen. Es sind Einzelerzählungen, formal perfekt und sprachlich durchgeformt, die aber nie um des Erzählens Willen, wie leider so oft bei anderen im Hochkultur-Literaturkanon gepriesenen Erzählern, die Seitenzahl des Werkes aufblähen. Willst du geile nächte wie im Porno erleben? Mit geilen Pornostars heissen sex haben? Dann nimm am besten gleich eine familienpackung Viagra und ab dafür!! „Während er die Gäste plazierte, machte er sie geschickt miteinander bekannt, um eine vulgäre Vorstellungsrunde bei Tisch zu vermeiden.“

So der Kreuzfahrt-Direktor am ersten Abend in einem der acht Restaurants, die sich über mehrere Schiffsebenen erstrecken können und in denen in drei Schichten gegessen wird. Hier lernt Pendergast die erste Handvoll illustrer Passagiere an Bord kennen. Das Buch verharrt genüßlich etwa 200 Seiten im Kennenlernen weiterer Figuren und dem Leben an Bord, bei den Gästen und den Besatzungsmitgliedern. Die sozial ambitionierte Ader Preston 's und Child 's kommt zum Tragen in beklemmenden Schilderungen aus den tageslichtlosen Unterdecks, wo in rechtloser Hierarchie die KPKs hausen und schuften. “Kein Passagierkontakt. Leute, die machen Wäsche, Maschinenräume reinigen, Essen vorbereiten“ erklärt die Russin Marya.
Die fein ausgeführte Rollenverteilung zwischen dem männlichen Commodore, das was der Laie als Kapitän versteht, und dem weiblichen Stellvertretenden Kapitän wird noch eine gewichtige Rolle spielen. Das Schiff als Personen-Kaleidoskop.

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